Arbeitsunfähig durch schlechte Bürostühle?

23. Nov 2009 von epblog

Die von den Versicherungsinstituten und den Gesundheitsbehörden veröffentlichten Statistiken sagen deutlich aus, das bis zu 80% aller Deutschen im Laufe ihres Lebens an ernstzunehmenden Rückenerkrankungen leiden werden. Ein großer Teil der Arbeitnehmer in Deutschland geht einer Bürotätigkeit nach und verbringt somit zumindest ein Drittel seines aktiven Lebens auf einem Bürostuhl. Die Verbindung ist offensichtlich. Das menschliche Skelett ist bekanntermaßen nicht dafür geschaffen, auf Dauer den Belastungen standzuhalten, die durch eine unvorteilhafte und einseitige Sitzposition auf den Körper ausgeübt wird.

Orthopäden und Physiotherapeuten kennen die durchs Sitzen auftretenden Fehlbelastungen, die die gravierenden Rückenprobleme auslösen, genau. Sie wenden gezielte langfristige Therapien an, um die Folgen einer fehlerhaften Sitzhaltung zu behandeln. Fachleute weisen immer wieder darauf hin, dass durch ein verändertes Sitzveralten gerade im Bürobereich ein großer Teil der Rückenerkrankungen vermieden werden könnte. In der Praxis lässt sich dieses Ziel allerdings nur durch geeignete Bürostühle erreichen, die durch ihre Beschaffenheit Fehlbelastungen verhindern.

Natürlich wäre für einen Büroarbeiter schon viel damit gewonnen, wenn er regelmäßig und oft Sitzpausen einlegen und seinen Körper mit einigen Übungen lockern und trainieren würde. Im stressigen Büroalltag hält dieses Ziel auch bei gutem Vorsatz kaum jemand auf längere Sicht durch. Deshalb ist es so wichtig, Bürostühle einzusetzen, die den Körper zwingen, beim Sitzen in Bewegung zu bleiben und die Muskulatur, die Sehnen und die Gelenke nicht in einer gesundheitsschädlichen Position verharren zu lassen. Technisch ist das überhaupt kein Problem und viele gute Büromöbel erfüllen diese Anforderungen schon längst. Allerdings erkennen immer noch viele Unternehmen nicht, wie wichtig eine konsequente Investition in gesundheitsfördernde Bürostühle ist.

Rückenschäden durch eine unvorteilhafte Sitzhaltung treten langfristig auf. Ein großer Anteil der Bandscheibenschäden im Lendenwirbelbereich wird durch schlechte Bürostühle verursacht. Eine einseitige und falsche Haltung des Beckens sowie eine einseitige Anspannung der Beinmuskulatur und der Sehnen im Bereich der Fußgelenke hat auf lange Sicht massive körperliche Schäden zur Folge. Auch die Volkskrankheit Fersensporn, die nur sehr schwer zu therapieren ist, ist eine Folge fehlerhafter und einseitiger Körperbelastung. Durch eine intelligente Bürobestuhlung können viele Krankheitstage vermieden und das Vorurteil, dass ältere Mitarbeiter krankheitsanfälliger seien, ausgeräumt werden.

Was ist beim Kauf eines guten Bürostuhls zu beachten?

4. Nov 2009 von inituser
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Eine gute Körperhaltung ist beim Arbeiten besonders wichtig. Daher sollte man vor dem Kauf eines neuen Bürostuhls einiges beachten:
Da man sich vor allem im Büro sehr lange in der selben Körperhaltung befindet, ist es wichtig, dass das Sitzen für den Rücken keine Anstrengung darstellt. Der richtige Bürostuhl stützt und entlastet also den Rücken und sorgt für eine bequeme Sitzhaltung. Die Rückenlehne des Stuhles sollte an die anatomischen Eigenschaften des menschlichen Rückens angepasst sein und die Wirbelsäule stützen.

Achten Sie darauf, dass ihr neuer Bürostuhl die Möglichkeit hat, Höhe und Neigung zu verändern. Auch im Sitzen haben Sie die Möglichkeit, immer wieder neue Positionen einzunehmen, was für ihren Rücken sehr förderlich ist. Ein regelmäßiger Wechsel der Sitzposition hilft aktiv, die Stützmuskulatur ihrer Wirbelsäule aufzubauen. So wird kein Punkt im Rücken kontinuierlich belastet, sondern kann sich nach kurzer Zeit von der Belastung wieder erholen. Besonders wichtig ist hier die permanente Unterstützung des Lendenwirbelbereichs.

Auch die Armlehnen, deren Einfluss oft unterschätzt wird, sollten in alle Richtungen individuell verstellbar sein. Oft stützt man sich unbewusst auf den Armlehnen ab. Man sollte sie daher beispielsweise auf die eigene Körpergröße einstellen um Fehlhaltungen zu vermeiden.

Bürostühle gibt es in verschiedenen Ausführungen, zum Beispiel mit breiteren oder tieferen Sitzflächen. Wenn sie ein kleinerer Mensch sind sollten sie einerseits mit dem Becken die Rückenlehne berühren, andererseits dürfen ihre Kniekehlen aber nicht unmittelbar an die Sitzfläche grenzen, da hier sonst die Durchblutung beeinträchtigt werden kann.

Im oberen Teil des Fußkreuzes eines Bürostuhls befindet sich eine Gasdruckfeder, mit der die Höhe des Stuhls eingestellt werden kann. Ein Qualitätsmerkmal ist ein Metallfußkreuz oder ein zusätzlicher Metallring, der das Absacken der Gasdruckfeder verhindert. Somit verlängert sich die Lebensdauer ihres neuen Bürostuhls.
Es gibt bei einem solchen Stuhl auch wichtige Sicherheitsaspekte wie zum Beispiel bremsfähige Rollen. Erst wenn jemand auf dem Stuhl sitzt, öffnen sich die Bremsen. Die Rollen sind nicht beweglich solange der Stuhl unbelastet ist. Das verhindert ein plötzliches Wegrollen des Stuhls beim Hinsetzen und schützt Sie vor möglichen Unfällen.
Sind diese Kriterien erfüllt, beugt der Bürostuhl Rückenschmerzen und Fehlhaltung vor.

Ergonomische Bürostühle für das Büro zu Hause

9. Okt 2009 von inituser

Gut für Ihren Rücken!

Sie fühlen sich nach einem langen Büro Tag oft verspannt und haben Kreuzschmerzen?

Die Ursache kann der falsche Bürostuhl sein und dies ist somit auch mit einer falschen Sitzhaltung verbunden. Eine Abhilfe kann hierbei ein ergonomischer Bürostuhl liefern. Das Besondere an diesen Stühlen ist u.a. die Rückenlehne, die den Oberkörper stets abstützt ohne aber die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Ein weiterer Vorteil ist, dass die natürlichen Dreh-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegungen dennoch ermöglicht werden und somit dynamisches Sitzen gefördert wird.

Das Besondere an den ergonomischen Bürostühlen ist, dass die Rückenlehne an die persönlichen Körpermaße angepasst werden kann. Zusätzlich lassen sich die Stühle auf das eigene Körpergewicht einstellen. Garantiert ist somit ein optimaler Andruck der Rückenlehne. Jeder Orthopäde wird Ihnen einen ergonomischen Bürostuhl empfehlen, denn dieser beugt auf jeden Fall falsche Sitzhaltungen und somit auch bleibende Schäden vor. Entscheidend ist hierfür vor allem die Dauer, die Sie auf einem Bürostuhl sitzen. Je länger dies ist, desto mehr beanspruchen Sie die Bandscheiben, den Nacken und den Rücken. Diese ständigen Fehlhaltungen machen auf Dauer krank.

Ergonomischer Bürostuhl

Ergonomischer Bürostuhl

Bevor jedoch ein ergonomischer Bürostuhl angeschafft wird, sollte noch gut überlegt werden, welche Mechanik man bevorzugt. So gibt es bei der Synchronmechanik zu beachten, dass die Neigung der Rückenlehne mit der Neigung der Sitzfläche gekoppelt ist. So “kippt” die Sitzfläche nach hinten, wenn man auch die Rückenlehne nach hinten “kippt”. Neben dieser so genannten Synchronmechanik gibt es noch die Asynchronmechanik. Der Unterschied hier, ist, dass sich der Neigungswinkel von Rückenlehne und Sitzfläche unterschiedlich angepasst sind. So kann, je nach Tätigkeit, eine individuelle Sitzhaltung eigenommen werden. Die Bewegung des Körpers, fördert die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Wirbelsäule, wenn man zwischen einer aufrechten und zurückgelehnten Haltung wechselt. Auch wenn sich diese Mechanik angenehmer anhört, so ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass man eine freiwillige und korrekte Sitzhaltung einnimmt, da eine Fehlhaltung dennoch möglich ist. Hinzu kommt allerdings noch der Kostenfaktor, denn diese Stühle sind definitiv nicht billig. Deshalb sollte man bei der Anschaffung nicht unbedingt auf jeden Cent achten, sondern da dann wirklich an die eigene Gesundheit denken!

Abschließend ist auf jeden Fall noch zu erwähnen, dass die ergonomischen Bürostühle zwar die richtige Sitzhaltung fördern und somit auch die Muskeln in gewisser Weise stärken bzw. stabil halten, aber eine “bewegungsaktive” Freizeit wird durch diese Stühle nicht ersetzt. Wer eine überwiegend sitzende Tätigkeit zu bewältigen hat, muss der Gesundheit zu liebe einen Ausgleich, z.B. schwimmen, finden.